Bauausschuss

  • Bauausschuss vom 17.10.17; Fraktionsübergreifende Zustimmung zu voraussichtlichem Kostenrahmen für beide Schul-Erweiterungsbauten; Überlegungen für Photovoltaik-Anlage am Neubau der Caspar Voght-Schule erwiesen sich als nicht zielführend. Wir regten, die Möglichkeit einer Dachbegrünung des Neubaus überprüfen zu lassen; wir freuen uns, dass die Umbaumaßnahmen für die Brüder Grimm-Schule im Zeitplan liegen.
  • Beim Bauausschuss beantragten wir zum B-Plan 74 (Altenwohnungen auf Grundstück Lerkamp) eine Erhöhung des vorgesehenen Anteils an preisgünstigem gefördertem Wohnraum von 15% auf 30% , was bei der SPD auf Zustimmung stieß, aber von der CDU-Mehrheitsfraktion abgelehnt wurde. SPD-Antrag auf Planung von B-Plan 74 nicht nur als reines Senioren-Wohnquartier, sondern als gemischtes Wohngebiet, dem wir zuustimmten wurde von der CDU-Mehrheit abgelehnt.
  • Unser Antrag am 17.01. : Mindestens 30% der zu planenden 100 altengerechten Wohnungen auf dem Grunstück Lohkamp sollten als durch beide Förderungswege preiswert errichtet werden.  Für diesen Antrag stimmte mit uns die SPD; von der CDU-Ausschussmehrheit wurde er abgelehnt mit der Begründung, dass 15% ausreichend seien. Eine Beschlussfassung über diese 15 %  erfolgte ausdrücklicht nicht.
  • Leider kam es auch in 2016 in den Ratsgremien wieder zu Beschlüssen, die zusätzlichen Grünland-Verlust und Bodenversieglung zur Folge haben werden. In diesem Zusammenhang endete die jahrelang und oft heftige Diskussion über die uns primär unerwünschte Erweiterung des Hass- und Hatje-Bauzentrums mit einem von allen Beteiligten auch unter unserer Mitwirkung mühsam erzielten Kompromiss, der immerhin ein tragfähiges Miteinander ermöglicht. Zu einem zusätzlichen Verlust an Grünland kommt es durch die Erweiterung desBetriebsgeländes von Mercedes-Burmester nach hinten unter Verlust eines dort gelegenen größeren Biotops. Für diesen schmerzlichen Eingriff in unser örtliches Grün können wir keine unabweisbare betriebliche Notwendigkeit erkennen; für das zustimmende Votum der CDU-Fraktion haben wir deshalb nicht das geringste Verständnis.
  • Im kommenden Jahr wird das Thema auch für Klein- und Mittelverdiener bezahlbaren bzw. sozial geförderten Mietwohnungsbaus in unserer Gemeinde im Mittelpunkt unserer Bemühungen stehen. Wenn es um etwaige Ausweisung bzw. Erweiterung von Wohn- und Gewerbegebieten geht, werden Erhalt und pflegliche Behandlung unserer grünen Umwelt ein vordringliches Anliegen sein . Wie schon seit Jahren werden wir uns auch weiterhin füreinen nachhaltigen, durch Gebühren finanzierten Haushalt unseres Wasser- und Abwasserbetriebs einsetzen. Die kürzlich zu Tage gekommene Problematik des außerordentlich hohen Sanierungsbedarfs unseres Ver- und Entsorgungs- Rohrsystems belegt diese Notwendigkeit.